
Preise
In diesem Kapitel wird die Preislogik von bill-to erleutert. Außerdem werden alle Seiten die im Rollencenter unter Preise aufrufbar sind.
Die Preisermittlung für Abonnements erfolgt über eine erweiterte Standard-Preisermittlung von Microsoft Dynamics 365 Business Central. Zur Anwendung kommt die „New Sales Pricing Experience“ des Microsoft Standards. Diese wurde um die Felder Abrechnungsintervall und Abonnementlaufzeit, Bundlenummer erweitert.
Für erweiterte Preislogiken existieren zusätzlich Referenzpreise, Indexpreis Pläne und kalkulatorische Kosten.
Abonnementpreislisten
Sie haben die Möglichkeit, eigene Preislisten für die Abonnements anzulegen. Ob eine Abonnementpreisliste sinnvoll ist oder nicht, ist abhängig von der Vereinbarung mit dem Kunden.
Wenn die Vereinbarung lautet, dass die Preise, insbesondere bei Artikel, die weiterverkauft werden, innerhalb der Abonnementlaufzeit erhöht werden können, ist eine eigene Abonnementpreisliste nicht sinnvoll. In diesem Fall würden bei jeder Abrechnung die aktuellen Preise aus der Standardpreisliste für die Artikel herangezogen.
Gibt es dagegen eine Vereinbarung mit dem Kunden, dass die Preise, während der Abonnementlaufzeit gesichert sind, d. h. Preiserhöhungen nicht zulässig sind, wäre eine eigene Abonnementpreisliste zu empfehlen. Damit wäre sichergestellt, dass die Preise innerhalb der Abonnementlaufzeit nicht verändert werden.
Neben abonnementspezifischen Preisen gibt es die Möglichkeit abonnementzeilenspezifische Preise anzulegen. In der Regel wird derselbe Artikel im selben Abonnement nur einmal auftreten. Es gibt jedoch Fälle, in denen derselbe Artikel im selben Abonnement mit unterschiedlichen Preisen auftritt. Für diese Fälle ist es möglich, Abonnementpreise auch zeilenspezifisch zu definieren. Dazu muss in der Abonnement Einrichtung das Feld Zeilenpreise erlauben auf einem anderen Wert als „Nie“ stehen.
Im Abonnement selbst finden Sie in der Menüzeile unter „Preise & Rabatte“ Aktionen, die die Preise betreffen.
- Preise in Abonnement übertragen
Mit dieser Funktion können Sie die Preise aus der Standardpreisliste für die in den Abonnementzeilen eingetragenen Artikel übertragen. D. h. es wird automatisiert eine Abonnementpreisliste mit diesen Artikeln und den Preisen aus der Standardpreisliste angelegt. Sollten während der Abonnementlaufzeit weitere Artikel erfasst werden, können Sie diese Funktionen wieder ausführen, um auch für diese Artikel die Preise aus der Standardpreisliste in die nun bestehende Abonnementpreisliste zu übertragen.
Bei Abonnementpreislisten, die über diese Funktion angelegt werden, wird das FeldAktualisieren von Standardeinstellungen zulassen im Kopf der Preisliste automatisch aktiviert. In anderen Zusammenhängen müssen Sie dies ggf. manuell tun. Öffnen Sie zu diesem Zweck zunächst die Verkaufspreisliste:
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| Abb. Verkaufspreisliste im Abonnement Register Allgemein |
Klicken Sie dann auf Mehr anzeigen:
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| Abb. Verkaufspreisliste im Abonnement Register Allgemein Mehr Anzeigen |
Dadurch werden die Zeilenstandardwerte zusätzlich eingeblendet. Aktivieren Sie dann, wie in diesem Beispiel schon geschehen, das Feld Aktualisieren von Standardeinstellungen zulassen:
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| Abb. Verkaufspreisliste Aktualisieren von Standardeinstellungen zulassen |
- Abonnementpreisliste
Hier finden Sie u. a. die automatisiert angelegte Preisliste. Sie können selbstverständlich, eine Abonnementpreisliste manuell anlegen, wenn bspw. für diese Artikel keine Standardpreise existieren. Sie haben die Möglichkeit, die Preise für dieses Abonnement zu ändern und Rabatte zu hinterlegen.
- Abonnementpreise
Auf dieser Seite werden die Zeilen der Abonnementpreisliste angezeigt. Sie können auf dieser Seite auch die Preise und Rabatte pflegen oder abonnementzeilenspezifische Preise hinterlegen. Letzteres geschieht, in dem Sie der Preislistenzeile die Komponenten-ID der Abonnementzeile hinzufügen, für die der Preis gelten soll:
Referenzpreise Wartung VK und EK
Referenzpreise werden verwendet, wenn der VK-Preis eines Abonnementartikels nicht aus einer Preisliste kommt, sondern sich durch einen Prozentsatz von einem zu definierenden Bemessungsbetrag (Referenz) errechnen soll. Z. B. der Artikel „Wartung“ beträgt 10 % des Lizenzwertbetrages.
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| Abb. Referenzpreise Wartung |
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Artikelnr. | Gibt die Nummer des Artikels an, für den Referenzpreise berechnet werden sollen. |
| Artikelbeschreibung | Gibt die Beschreibung des Artikels an. |
| Preisart | Gibt die Art der Entität an, auf den sich der Referenzpreis beziehen soll. |
| Verkaufscode | Diese Angabe ist abhängig von dem Feld „Preisart“. Bei der Auswahl „Alle Debitoren“ bleibt das Feld leer. Bei der Auswahl „Debitor“ bzw. „Debitorenpreisgruppe wird der entsprechende Wert gewählt, für den der Referenzpreis gültig ist. |
| Komponenten-ID | Gibt die Abonnementzeile an, auf die sich der Referenzpreis bezieht. Dieses Feld ist nur sichtbar, wenn das Feld „Zeilenpreise erlauben“ in der ABONNEMENT EINRICHTUNG den Wert „Immer“ oder „Ausgewählte Artikel“ hat. |
| Startdatum | Gibt das Datum an, ab wann der Wert gilt. |
| Enddatum | Gibt das Datum an, bis wann der Wert gilt. |
| Wert % | Gibt den Wert in % an, der für die Berechnung des Artikelpreises angewandt werden soll. |
| Indexpreiscode | Gibt den Indexpreiscode an. |
| Rabatt in % | Gibt einen Rabatt an, der auf der errechneten Referenzbetrag angewendet wird. |
Indexpreis Pläne
Indexpreis Pläne können eingerichtet werden, um eine progressive prozentuale Preissteigerung auf der Basis der über die Referenzpreise ermittelten Bemessungsgrundlage abzubilden. Jedem Referenzpreis kann ein Indexpreis Plan zugeordnet werden.
Zusätzlich können Indexpreis Pläne auch zur indizierten Erhöhung des Verkaufspreises genutzt werden.
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| Abb. Indexpreis Plan Karte |
Die folgenden Felder stehen zur Verfügung:
Folgende Felder gibt es im Kopfbereich:
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Code | Gibt den Code für den Indexpreis-Plan an. |
| Beschreibung | Gibt die Beschreibung für den Indexpreis-Plan an. |
| Berechnungsart | Hier wählen Sie die gewünschte Option aus. Folgende Optionen stehen zur Verfügung: Einfacher Index: Es wird lediglich der Index berechnet, der für den aktuell gültigen Zeitraum ermittelt wird. Basis-Zinseszins: Es werden alle Indices vom ersten bis zum aktuell gültigen Zeitraum berechnet und summiert. Linearer Zinsenzins: Der Neuberechnete Wert setzt immer auf dem berechneten Wert der Vorperiode auf. |
| Zielart | Die folgenden Optionen stehen zur Verfügung: Wartung: Dieser Indexpreis Plan kann nur für Wartungen genutzt werden. Preis: Dieser Indexpreis Plan kann nur für Verkaufspreise genutzt werden. |
| Anzahl Verwendung | Über dieses FlowField wird angezeigt, wie oft der Index Preisplan verwendet wird. Das Feld kann nicht editiert werden. Durch die DrillDown-Funktionalität des Feldes kann auf die konkreten Wartungen bzw. Verkaufspreise verzweigt werden, bei denen der Index Preisplan eingesetzt wird. |
| Periodenbeschreibung | Hier kann die Beschreibung der Periode hinterlegt werden, die im detaillierten Infotext zur Wartung genutzt wird, z.B. Jahr. Wenn dieses Feld nicht gefüllt ist, wird das Wort „Periode“ genutzt. Dieses Feld steht bei der Zielart „Preis“ nicht zur Verfügung. |
| Informationsumfang | Legt den Umfang der detaillierten Informationszeilen der Wartung fest. Die folgenden Optionen sind verfügbar: Periode + Prozent + Betrag Periode + Betrag Periode + Prozent Periode Keine Details Dieses Feld steht bei der Zielart „Preis“ nicht zur Verfügung. |
| Intervallart | Dient dazu die Datumsformel im Feld Berechnungsfrequenz automatisch zu setzen. Das Feld Intervallart braucht nicht gesetzt zu werden. Es dient lediglich dazu, es dem Anwender zu ersparen, die richtige Datumsformel in das Feld Berechnungsfrequenz manuell eingeben zu müssen. |
| Berechnungsfrequenz | Die Datumsformel in diesem Feld bestimmt, wie die Perioden des Indexpreis Plans berechnet werden. Ein Standardwert ist 1J-1T, was einer jährlichen Indizierung entspricht. Die Datumsformel kann durch Auswahl einer der Optionen im Feld Intervallart automatisch gesetzt werden. |
| Wertermittlung | Legt fest, wie der Indexpreis Plan verfahren soll, wenn die Anzahl der Perioden, die über die Indexpreis Planzeilen definiert sind, überschritten werden. Die folgenden Optionen stehen zur Verfügung: Zum letzten Prozentwert erhöhen: Der Prozentwert der letzten Indexpreis Planzeile wird ad infinitum fortgeführt. Wenn z.B. die letzte definierte Periode die dritte ist und der Prozentwert dort mit 3% angegeben wird, dann wird auch in allen folgenden Perioden 3% berechnet. Mit 0% Erhöhung fortführen: Der Wartungsbetrag wird zum letzten Stand weiterberechnet, aber es wird keine weitere Indexerhöhung aufgeschlagen. Nicht fortführen: Es wird nur noch der ursprüngliche Wartungsbetrag berechnet, jegliche Indexierung entfällt. |
Folgende Felder gibt es im Zeilenbereiech:
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Periodennr. | Gibt die Nummer der Periode an, für die ein Index-Prozentwert definiert werden soll. Der Wert dieses Feldes wird automatisch berechnet und ist nicht editierbar. Je nach dem, in welcher Reihenfolge Sie die Zeilen des Indexpreis Plans anlegen, ist es möglich, dass die Periodennr. zunächst nicht korrekt angezeigt wird. Das ist für die weitere Bearbeitung unerheblich; Sie brauchen sich um die Periodennr. nicht zu kümmern. Die Perioden werden unabhängig von der Periodennr. in der dargestellten Reihenfolge bearbeitet. Wenn Sie den Indexpreis Plan verlassen und wieder öffnen, sind die Periodennummern auch wieder richtig sortiert. zusätzlich können Sie die Nummernfolge über die Aktion Perioden aufdatieren setzen lassen. |
| Wert % | Gibt den Wert in % für den Index der jeweiligen Periode an. In vielen Zusammenhängen bleibt der Wert für erste Periode 0, während für die weiteren Perioden steigende Werte eingetragen werden. Wenn Sie in der ersten Periode keinen Index und ab der zweiten Periode einen gleichbleibenden Wert berechnen möchten, ist es ausreichend, zwei Zeilen anzulegen und die Fortführung der Berechnung nach der letzten definierten Periode über das Feld Wertermittlung im Kopf des Indexpreis Plans zu steuern. |
Indexpreise auf der Abonnementzeile
Anstatt einen Indexpreiscode an den Referenzpreisen zu pflegen, kann es vorteilhafter sein, dies auf den Abonnementzeilen selbst zu tun. Das sorgt für Kontinuität beim Heranziehen des Indexpreiscodes. Während die herangezogene Referenzpreiszeile wie andere Preiszeilen je nach den preisrelevanten Kriterien Schwankungen unterworfen sein kann, wird bei der Hinterlegung eines Indexpreiscodes auf der Abonnementzeile immer grundsätzlich der hinterlegte, also immer derselbe Indexpreiscode herangezogen.
Wenn ein Indexpreiscode auf der Abonnementzeile hinterlegt ist, wird dieser einem Indexpreiscode, der von einer Referenzpreiszeile stammt, grundsätzlich vorgezogen.
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| Abb. Komponentendesign Indexpreise auf der Abonnementzeile |
Im obigen Beispiel ist einer Abonnementzeile der INDEXPREISPLAN CODE STANDARDPREIS hinterlegt. Dadurch wird dieser immer auf den Referenzpreis angewendet.
Die Abonnementzeile bietet zusätzlich die Möglichkeit ein INDEXPREIS STARTDATUM zu hinterlegen. Normalerweise wird der Index immer vom ersten Erfassungsdatum des Artikels kalkuliert, auf den er sich bezieht. Das INDEXPREIS STARTDATUM gibt die Möglichkeit, einen anderen Beginn als das Erfassungsdatum festzulegen, wenn man zum Beispiel die ersten Wochen nicht berechnen möchte. Wenn im Feld INDEXPREIS STARTDATUM ein Beginn der Indexkalkulation hinterlegt ist, dann wird dieser dem tatsächlichen Erfassungsdatum des Referenzartikels grundsätzlich vorgezogen.
Pauschalpreise
In Microsoft Dynamics 365 Business Central werden Beträge grundsätzlich über die Formel Menge x Preis = Betrag berechnet (ggf. abzüglich von Rabatten). Die Pauschalpreis-Funktionalität von bill-to ermöglicht es Ihnen, Preise auch als Pauschalpreise zu definieren. In diesem Fall wird die Menge bei der Betragsberechnung nicht berücksichtigt. Stattdessen wird der Betrag über die Formel 1 x Preis (ggf. abzüglich von Rabatten) berechnet. Der Betrag ist also gleich dem Preis.
Ein besonders wichtiger Anwendungsfall sind pauschalierte Mengenstaffeln. Beispiel:
| Mindestmenge | Höchstmenge | (Pauschal)preis |
|---|---|---|
| 25 | 50 € | |
| 25 | 100 | 75 € |
| 100 | 100 € |
In diesem Beispiel sollen z.B. bei Abnahme von 20 Lizenzen nicht 20 x 50 = 1.000 €, sondern pauschal 50 € berechnet werden und bei der Abnahme von 85 Lizenzen nicht 85 x 75 = 6.375 €, sondern pauschal 75 €.
Dies kann erreicht werden, indem auf der Artikelkarte auf dem Register Abonnement das Feld Pauschalpreis aktiviert wird. Es handelt sich dabei jedoch nur um eine Voreinstellung, die auf jeder Abonnementzeile wieder überschrieben werden kann. Die Voreinstellung im Artikel wird in die Abonnementzeile, welche diesen Artikel benutzt, übertragen und kann auf der Zeilenkarte überschrieben werden, indem dort das Feld Pauschalpreis im Register Einstellungen manuell anders gesetzt wird.
Zusätzlich muss jedoch, wie im Beispiel dargestellt, das Feld Höchstmenge gefüllt werden, damit garantiert der Pauschalpreis im definierten Mengenkorridor ermittelt wird. Das Feld Höchstmenge existiert im Standard von Business Central nicht. Eine Mengenstaffel-Preisfindung funktioniert im Standard nur deshalb, weil höhere Menge in der Regel geringere Preise bedeuten. Bei einer Menge von 85 werden ohne die Definition einer Höchstmenge die Preise 50 € und 75 € gefunden. Gemäß Bestpreisfindung wird dann der Preis 50 € herangezogen.
Im Falle eines Mengenstaffelkorridors mit steigenden Preisen soll aber derjenige Preis gefunden werden, der exakt in den Korridor fällt. Bei einer Menge von z.B. 85 soll zuverlässig immer der Preis 75 € gefunden werden. Dies geht nur, indem die Bestpreisfindung durch Definition einer Höchstmenge ausgeschaltet wird.
Im obigen Beispiel fällt zusätzlich auf, dass die Höchstmenge gleich der Mindestmenge der nächsten Preisstaffel ist. Dies führt dennoch nicht zu Überlappungen, da die Höchstmenge als „kleiner der angegeben Höchstmenge“ interpretiert wird. Auf diese Weise können Nachkommastellen abgefangen werden. Beispiel: Wenn die erste Staffel von 0 bis 24 und nicht zweite von 25 bis 100 definiert wäre, was soll dann mit einem Wert wie 24,5 geschehen? Er fiele in keine der beiden Staffeln. Um die Eingabe von Staffelgrenzen wie 0 bis 24,99999 und 25 bis 99,99999 zu vermeiden, wird die Höchstmenge als „kleiner der angegebenen Höchstmenge“ interpretiert. Die Staffel 0 bis 25 bedeutet also >= 0 und \<25, die Staffel 25 bis 100 bedeutet >=25 und \<100.
Mit den Pauschalpreisstaffeln können zusätzlich individuelle Artikelbeschreibungen pro Staffel angelegt werden. Dies geschieht in der Artikelkarte über die DrillDown-Funktionalität des Feldes Staffelbeschreibungen auf dem Register „Abonnement“.
Für einen Artikel namens „Produktion Plus“ könnten z.B. die folgenden Beschreibungen mit Bezug auf Mindestmengen hinterlegt werden:
| Mindestmenge | Beschreibung |
|---|---|
| Produktion Plus STARTER | |
| 25 | Produktion Plus BUSINESS |
| 100 | Produktion Plus ENTERPRISE |
Auf diese Weise kann operativ immer nur derselbe Artikel geführt werden, der sich dem Kunden aber je nach der von ihm bezogenen Menge in der Beschreibung als ein anderer Artikel darstellt.
Über das FeldMenge als 1 fakturieren auf dem Register „Abonnement“ der Artikelkarte kann eingestellt werden, dass der Artikel unabhängig von der tatsächlich erfassten Menge immer mit dem Wert 1 in Rechnung gestellt wird. Dadurch kann die tatsächlich erfasste Menge für Preis- und Betragsberechnungen verwendet werden, während die Rechnungsmenge als 1 angezeigt wird.
Ein Beispiel soll dieses Zusammenspiel der Einstellungsmöglichkeiten verdeutlichen: Die App „Produktion Plus“ wird pauschal nach der Menge der Anwender berechnet. Zur Ermittlung des Pauschalpreises im Mengenkorridor muss die Menge der Anwender auch nachgehalten werden. Für den Kunden wird aber immer nur 1 Lizenz berechnet, wobei die konkrete Beschreibung des Artikels vom Mengenkorridor abhängt.
Dies wird durch folgende Einstellungen erreicht:
-
Das Feld Pauschalpreis wird auf der Artikelkarte aktiviert.
-
Das Feld Menge als 1 fakturieren wird auf der Artikelkarte aktiviert.
-
Es wird Pauschalpreisstaffeln definiert, die z.B. einen Preis mit der Mindestmenge 85, der Höchstmenge 100 und dem Preis 75 € enthalten.
-
Es werden Staffelbeschreibungen definiert, die z.B. eine Beschreibung mit der Mindestmenge 25 und dem Text „Produktion Plus BUSINESS“ enthalten.
Als Folge kann im Abonnement für den Abonnementartikel der Artikel „Produktion Plus“ mit der tatsächlichen Menge an Anwendern geführt werden, dem Kunden wird aber 1 Lizenz für „Produktion Plus BUSINESS“ mit dem Preis 75 € berechnet. Preise und Beschreibung sind in Abhängigkeit von der Menge an Anwendern flexibel.
Kalkulatorische Stückkosten
Auf dieser Seite können Sie kalkulatorische mengenabhängige und mengenunabhängige Stückkosten hinterlegen, die im Abonnement zur Ermittlung des Gewinns herangezogen werden.
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|---|
| Abb. Kalkulatorische Stückkosten Liste |
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Abonnementartikelnummer | Gibt die Abonnementartikelnummer an, für die Stückkosten hinterlegt werden sollen. |
| Beschreibung | Gibt die Beschreibung aus dem Artikel für den Abonnementartikels an. |
| Art | Hier legen Sie fest, ob es sich um Direkte Kosten oder Indirekte Kosten handelt. |
| Mengenart | Legt fest, ob es sich um mengenabhängige bzw. mengenunabhängigen Stückkosten handelt. |
| Startdatum | Gibt das Startdatum an, ab wann die kalkulatorischen Stückkosten gültig sind. |
| Enddatum | Gibt das Enddatum an, bis wann die kalkulatorische Stückkosten agültig sind. |
| Stückkosten (MW) | Zeigt die Stückkosten in Mandantenwährung an. |
Verbrauchsbasierte Preise
Für die Kalkulationsmethode Standard-Verbrauch gibt es spezielle Möglichkeiten mit dem Preis umzugehen.
Manueller / Importierter Preise
Der Preis für verbrauchsbasierte Artikel kann auch manuell eingetragen bzw. importiert werden. Dafür kann auf der Artikelkarte das Feld Komponentenpreisermittlung durch auf Manueller Preis / Import gestellt werden. Wenn diese Einstellung nur für ein Abonnement gelten soll, kann dies auch über die Zeilenkarte auf der Abonnementzeile angepasst werden.
Nullpreise erlauben
Wenn bei verbrauchsbasierten Artikel auch ein Verkaufspreis mit 0€ erlaubt sein soll, zum Beispiel für kostenlose Supportstunden. Kann dies entweder über das Feld Nullpreise erlauben auf der Artikelkarte oder über die Zeilenkarte möglich gemacht werden.
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| Persönliche Unterstützung unter www.ckl-software.de/ |






